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Jakub Jurka heißt der Sieger des 58. „Weißen Bären von Berlin“. Der 18-jährige Tscheche schlug Stephan Rein vom Heidenheimer SB beeindruckend mit 15:5 im voll besetzten historischen Kuppelsaal. Auf seinem Weg zum Turniersieg konnten ihn zuvor auch die früheren Sieger des „Weißen Bären“, Niklas Multerer (2016) und Frederik von der Osten (2015) nicht aufhalten.

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Damit sicherte sich Jakub nach der Junioren-EM und 2 Junioren Weltcups 2017 den nächsten internationalen Titel. Der Führende der Junioren-Weltrangliste schaffte als dritter U23 Fechter das Kunststück, beide Wertungen, U23 und Gesamtturniersieg, zu gewinnen und darf als Lohn den großen und liegenden Weißen Bären mit nach Hause nehmen, beides wertvolle Porzellanfiguren der Königlichen Porzellanmanufaktur-Berlin GmbH. Auch ist er der erste Tscheche, der in der langen Geschichte des Traditionsturniers in Berlin siegen konnte.

„Ich will in Tokio 2020 starten.“, gab er sich anschließend im Interview mit Moderator Christian „The Voice“ Holzmacher selbstbewusst. Wir wünschen ihm viel Erfolg auf dem Weg dorthin.

Platz 3 teilten sich Frederik von der Osten (DEN) und Tristan Tulen (NED). Die Plätze 6 und 7 belegten Rico Braun (FC Tauberbischofsheim) und Marco Brinkmann (TSV Bayer Leverkusen), ein aus deutscher Sicht insgesamt gutes Ergebnis.

Bester Berliner wurde Toni Kneist vom Fechtzentrum Berlin e.V. (ehem. PSV) mit Platz 29. Sein Sonntag begann mit einem grandiosen 15:8 Sieg über den Olympiavierten von Rio, Benjamin Steffen, im 64er Direktausscheid. Im 32er traf Toni dann auf Niklas Multerer (Heidenheimer SB), dem er in einem an Spannung kaum zu überbietenden Gefecht am Ende mit 14:15 unterlag.

Nach dem Finale zeigten sich die Organisatoren vom Fecht-Club Grunewald Berlin und Berliner Fechterbund sehr zufrieden.
„Wir haben wieder ein tolles Turnier auf die Beine gestellt und konnten im Vergleich zum Vorjahr nochmal eine Schippe drauf lagen. Vor allem auch dank der großartigen Unterstützung der Sportmetropole Berlin als Fördergeber, durch unseren Premiumpartner Eventtation GmbH & Co.KG sowie Fechtausrüster Uhlmann.“, fasste es BFB Präsident Mario Freund zusammen.

In einem bewegenden Moment wurde Dieter Bergmann (ehem. Präsident des FC Grunewald) beim Galafinale von Mario Freund und Marian Moldenhauer (Präsident FC Grunewald) für seine langjährige Arbeit geehrt. Seit dem 17. „Weißen Bären“ vor 41 Jahren ist das „Weiße-Bär-Urgestein“ als Fechter und Organisator dem Traditionsturnier verbunden und denkt noch lange nicht an aufhören. Herzlichen Dank Dieter!

Herzlichen Dank auch an alle ungenannten Unterstützer, Helfer und Organisatoren, die den 58. „Weißen Bären von Berlin“ zu einem großartigen Turnierevent für Fechter und Zuschauer gemacht haben.

Beitrag rbb Abendschau (Mediathek)

 

58. "Weißer Bär von Berlin" 2018 - Videobericht von Medienpartner hauptstadtsport.tv

 

Bilder: Mirko Seifert, Frank Lehmann

 

 

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