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Spannende Gefechte um die Berliner Meistertitel der Aktiven 2018

Die Berlin Open 2018, ausgetragen als offene internationale Berliner Meisterschaften im Sportforum Berlin, erlebten wieder spannende Gefechte. Rund 130 Fechter aus ganz Deutschland sowie 7 weiteren Nationen kämpften in allen drei Waffengattungen im Einzel- und Teamwettbewerb um die Siege an zwei Tagen.

Im Säbelwettbewerb der Herren blieb der Sieg in Berliner Hand. Andreas Barthelmes (Berliner FC) trat nach längerer Abstinenz wieder auf die Planche und das mit Erfolg. In einem packenden Finale gegen den Russen Alexey Rudakov (KTV Luitpold München) konnte er sich mit dem wohl besten Fansupport zum Sieg fechten. Die dritten Plätze gingen in den Norden Deutschlands an Helmar Burkhardt (ETV Hamburg) und Ruslan Satschkow (Maccabi Rostock).

In den Vorrunden hatten die Damen die Möglichkeit, den Säbelherren zu zeigen, wer bei Frau gegen Mann auch einmal die Nase vorn haben kann. Aufgrund der zu geringen Meldezahlen hat man sich dazu entschlossen, dies als gemischte Vorrunde zu absolvieren.

Bei den Damen zeigte Klara Köpke (Fechtzentrum Berlin e.V. (FZB)) eine ansprechende Leistung. Doch im Finale hatte Sie gegen die brasilianische Nationalmannschaftsathletin Giulia Gasparin wenig Chancen. Diese nutzte Ihren Urlaubsaufenthalt in Berlin sportlich erfolgreich. Isabelle von Thuemmler (ETV Hamburg) und Manuela Longo (Berliner FC) folgten auf den Plätzen.

Das Podium im Damen Degen war fest in Leipziger Hand. Babett Woitas setzte sich vor Ihrer 30 Jahre jüngeren Teamkollegin Seraphina Ackermann im Finale durch. Annett Crustewitz komplettierte auf Rang drei den Sachsenerfolg. Nur die Italienrin Ilaria Luperi (FZB) durchkreuzte die Phalanx des FC Leipzig.

Das größte Teilnehmerfeld gab es im Degenwettbewerb der Herren. Der glückliche Sieger hieß am Ende Felix Eichler vom OSC Potsdam, der 38 Konkurrenten hinter sich ließ. Dieser war nicht nur mit seiner Leistung zu Saisonbeginn zufrieden, sondern seit Jahren auch mit den Berlin Open, welche für ihn eine gute Standortbestimmung darstellen. Das Fechtzentrum Berlin konnte sich auch bei den Herren über einen Podestplatz freuen. Michael Behrendt zeigte eine starke Leistung, diese wurde mit Platz zwei belohnt. Die beiden dritten Plätze gingen nach Leipzig, Anton Koval und Jonas Enzmann (beide FC Leipzig) belohnten sich mit der Bronzemedaille.

Das beste Degenteam waren die Fechter vom TSV Berlin-Wittenau, welche deutlich das Finale gegen die Herren vom FZB für sich entschieden. Über Rang drei freute sich das Team vom FC Grunewald.

Die Damen vom SC Berlin dominierten die Florettentscheidungen der Berlin Open. Carlotta Sophie Morandi war die strahlende Siegerin nach dem Finale gegen Stefanie Reese. Teamkollegin Juliane Biedermann folgte mit Marike Wegener (FZ Erfurt EnGarde) auf Rang drei.

Auch im Teamwettbewerb waren die Damen des SC Berlin nicht zu bezwingen. Der PFC Potsdam wurde hier Zweiter.

Im letzten Finale erlebten die Zuschauer den Kampf um den Sieg im Herren Florett. Die beiden Nachwuchsfechter Joey Köhler (SC Berlin) und Leonardo Pichler (OSC Potsdam) erlebten beide Hochs und Tiefs, so dass lange nicht klar war, wer das Gefecht für sich entscheiden wird. Knapp war die Entscheidung, so dass Pichler den Siegesschrei zurecht verlauten ließ. Der SC Berlin belegte mit Noah Dahms und Maurice Degler die dritten Plätze. Die beste Mannschaft stellte der SC Berlin, dahinter reihten sich die Florettfechter von Rotation ein.

Wir gratulieren allen Siegerinnen und Siegern und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Großer Dank gilt den Mitarbeitern vom Sportforum Berlin, allen fleißigen Helfern, allen Spendern für die Cafeteria sowie den unermüdlichen Organisatoren, durch Euch wurden die Berlin Open 2018 zu einem gelungenen Fechtevent!

 


BFB-Partner Hauptstadtsport.tv war auch dabei und drehte wieder einen unterhaltsamen Bericht zum Turnier.

 


 

Text und Bilder: Yvonne Glöde

 

 

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